Ursula Männich-Polenz - Direktkandidatin Bündnis90/Die Grünen - Wahlkreis Stade - Landtagswahl 2017

Ursula Männich-Polenz - Direktkandidatin Bündnis90/Die Grünen - Wahlkreis Stade - Landtagswahl 2017

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Stärkung der Kinder- und Jugenarbeit!
Ohne Ehrenamt ist Kinder- und Jugendarbeit nicht denkbar. Und doch wird hier ein wichtiger Teil der außerschulischen Bildungsarbeit geleistet. Dabei ist der Kinder- und Jugendschutz ein äußerst sensibles Thema, insbesondere wenn es um die Verhinderung sexueller Gewalt geht. Die Vereine und Organisationen müssen das 2009 in diesem Sinne erweiterte Kinder- und Jugendschutzgesetz umsetzen. Dabei benötigen Sie Hilfe durch gute Schulungen Ihrer MitarbeiterInnen und die Sicherheit, dass den Vereinen bei Einhaltung der Vorschriften keine Nachteile entstehen und sie stets Hilfe erhalten. Gute Unterstützung leistet hier der Landesjugendring Niedersachsen e.V., der zusammen mit seinen regionalen Partnern die Informationen an die Vereine bringt und Hilfe vor Ort anbietet. Der Landesjugendring und die Kreisjugendringe benötigen auch in Zukunft sichere finanzielle Unterstützung, damit sie ihre wertvolle Arbeit weiterführen können.

Für mich ist die Jugendarbeit ein wichtiges Thema.
Zur Politik bin ich über die Arbeit für die Jugendkonferenzen gekommen.

Gute Bildung für alle mit und ohne Handicap!
Gute Rahmenbedingungen für das Lernen sind wichtige Voraussetzung für das Gelingen der Integration aller in die Schule und damit in die Gesellschaft.
Ich stehe für verbindliche Ganztagsschulen mit einem pädagogischen Konzept, das Kinder in ihrer Entwicklung besser fördert, Bildungsbenachteiligungen ausgleicht und Eltern entlastet. Die Inklusion ist ein verbürgtes Menschenrecht und wir haben die Aufgabe, diese bestmöglich umzusetzen. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg und wir müssen ihn alle gemeinsam gehen: Schüler, Lehrer, Eltern und Politik, damit das Ziel: „Gute Bildung für alle“ auch erreicht werden kann. Dazu braucht es gut ausgestattete Schulen, gut ausgebildete LehrerInnen, kleinere Klassen und gutes Unterstützungspersonal. Wir brauchen mehr Studienplätze für Sonderpädagogik und eine entsprechende Vorbereitung aller LehrerInnen auf die neuen Aufgaben.

Kommunale Bürgermitbestimmung!
Politikverdrossenheit ist Gift für jede Demokratie. Dabei können nicht nur Bürgerentscheide zu mehr Beteiligung und Umsetzung des Bürgerwillens beitragen. Hier kann viel früher angesetzt werden, direkt beim Start eines Projektes. Denn wer mit plant, kann auch besser zum Gelingen beitragen.
Was bei EU-geförderten Projekten selbstverständlich ist, muss deshalb auch auf kommunaler Ebene eine regelmäßige Übung werden. Die Förderrichtlinien der EU machen die Beteiligung der Bürger an Projektworkshops zur unverzichtbaren Grundlage, ohne Bürgerbeteiligung kein Geld! Wir brauchen jetzt neue Wege und Ideen zur besseren und unmittelbaren Bürgermitbestimmung auf kommunaler Ebene.

Unrealistische Autobahnen!
Ich kämpfe für ein Umdenken in der Verkehrspolitik. Die Verkehrsprognosen für eine A20 mit der zu geringen Auslastung rechtfertigen die weiteren Planungen nicht. Der veröffentlichte Finanzrahmen ist zudem zu optimistisch gesteckt, die tatsächlichen Kosten allein beim Elbtunnel müssen deutlich höher angesetzt werden. Hinzu kämen immense Mehrkosten, um das Absacken der Fahrbahnen im Moor – wie gerade in Mecklenburg-Vorpommern passiert – zu verhindern, denn ein großerTeil der Strecke in Niedersachsen ist auf moorigem Untergrund geplant.

Straßenerhalt statt Neubau!
Wichtiger als unrealistische, da nicht finanzierbare Autobahnplanungen sind Investitionen in die bestehende Infrastruktur. Ein streckenweiser Ausbau bestimmter Bundesstraßen mit Überholspuren ist preiswerter und kommt schneller zum Tragen. Zudem stehe ich für regional wirksame Projekte des öffentlichen Nahverkehrs.

Bürgerbusse fördern!
Bürgerbusse sind eine grüne Antwort auf die kommenden Probleme des demografischen Wandels. Sie machen Alt und Jung auf dem Lande mobil, ohne dass ein zweites Auto in der Garage stehen muss. Bürgerbusse wirken dem demografischen Wandel auf dem Lande entgegen. Sie machen auch kleinere Ortschaften wieder attraktiver, da sie den Anschluss an den weitergehenden Nahverkehr schaffen.

Von Beginn an bin ich aktiv für die Initiative Bürgerbus Osteland e.V. und als ehrenamtliche Busfahrerin kann ich zum Erfolg beitragen: Der Bürgerbus Osteland transportiert pro Monat um die 1000 Fahrgäste zum Bahnhof Himmelpforten und zurück.

Stillgelegte Bahnstrecken aktivieren!
Die Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken wie den Moorexpress kann bewirken, dass die Orte an den Strecken weiterhin für junge Familien attraktiv bleiben. Ich setze mich gerne weiterhin für eine Reaktivierung dieser Bahnstrecke für den Pendlerverkehr ein.

Reginale Energienetzwerke fördern!
Der regionale Zusammenschluss verschiedener Produzenten von Strom aus Erneuerbaren Energien kann zweierlei bewirken: Zum einen kann ein intelligentes Zusammenspiel der verschiedenen Erzeugerarten (z.B. Windstrom, Fotovoltaik, Biogas) für eine Stabilisierung des Stromnetzes sorgen, zum anderen kann der Strom auch vor Ort verbraucht werden. Lange Leitungen, wie die von Tennet geplante Südlink-Trasse, könnten damit kleiner ausfallen oder vielleicht sogar ganz wegfallen.

Regional erzeugten Strom vor Ort verbrauchen: Dafür können vor allem auch von Bürgern betriebene regionale Anlagen sorgen. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass weiterhin Bürgern ermöglicht wird, sich an Solar- und Windkraftanlagen zu beteiligen.

Persönlich bin ich Mitglied der Bürgersolaranlage Himmelpforten II GbR auf dem Schuldach der Porta-Coeli-Schule und Gründungsmitglied der Bürgerenergie Osteland e.G., die in Brobergen eine Bürgerwindkraftanlage baut. Der auf dem Schuldach produzierte Sonnenstrom wird direkt ins Schulnetz eingespeist. Der Strom der Windkraftanlage in Brobergen soll auch den Mitgliedern der Genossenschaft vor Ort in Direktvermarktung angeboten werden.

Links zu örtlichen Initiativen:

Jugendkonferenz Oldendorf

Bürgerenergie Osteland e.G.

Bürgerbus Osteland e.V.

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